Italien liegt im Süden Europas, zu großen Teilen auf der charakteristisch stiefelförmigen Apenninhalbinsel. Der Norden des Landes gehört zum Festland Europas und ist geografisch durch die Alpen und die Po-Ebene geprägt. Der größte Teil des Landes ist umgeben vom Mittelmeer und von Norden nach Süden verläuft auf der Halbinsel der Gebirgszug der Apenninen durch das Land. Italien grenzt an Frankreich, die Schweiz, Österreich, Slowenien, und San Marino. Inmitten des Landes und da wiederum innerhalb der Hauptstadt Rom liegt der unabhängige Staat Vatikanstadt.
Die Italienische Republik hat eine Fläche von etwa 300,000 Quadratkilometern, auf der etwa 60 Millionen Menschen leben. Insgesamt hat das Land eine Bevölkerungsdichte von 200 Einwohnern pro Quadratkilometern, in der Hauptstadt Rom mit ihren 2,7 Millionen Einwohnern ist die Bevölkerungsdichte aber beispielsweise mehr als zehnmal so hoch. Die überwiegende Mehrheit der Italiener gehört der römisch-katholischen Kirche an. Diese zählt in Italien über 50 Millionen Mitglieder, die zweitstärkste religiöse Gruppe folgt mit sehr deutlichem Abstand: über eine Million Muslime leben in Italien, von denen allerdings nur etwa 50,000 die italienische Staatsbürgerschaft haben. Außerdem gibt es in Italien auch protestantische und jüdische Gemeinden sowie knapp 200,000 Buddhisten.
Italien ist eine parlamentarische Republik mit zwei gleichberechtigten Kammern. Das Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, der nach Ende seiner Amtszeit zum Senatoren auf Lebenszeit wird. Der Ministerpräsident ist der italienische Regierungschef. Italien ist Mitglied in verschiedenen internationalen Organisationen. Das Land gehört der EU an und außerdem unter anderem auch NATO und UN.
Das Klima Italiens lässt sich in zwei verschiedene Zonen teilen. Im Norden des Landes herrscht mitteleuropäisches Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern, im Süden des Landes dominiert Mittelmeerklima mit milden Wintern, in denen die Temperaturen nur selten den Gefrierpunkt erreichen, und warmen bis heißen Sommern. Kühl ist es vor allem in den italienischen Alpen und auf der Ostseite der Apenninen. Die beste Sonnengarantie bietet die italienische Westseite südlich der Hauptstadt Rom, wo die Temperaturen im Sommer für gewöhnlich auch am höchsten klettern. Die beiden großen italienische Inseln Sardinien und Sizilien haben sehr heiße und trockene Sommer und milde Winter, in denen es eher mal regnet als schneit.